Definition von Listen durch aufzählende Schreibweise
Eine Liste ist eine Datenstruktur, die eine geordnete endliche Folge von Elementen enthält.
In Python kann man Listen durch aufzählende Schreibweise definieren, z. B. erzeugt der Befehl meineListe = [“Anton”, “Berta”, “Caesar”, “Dora”, “Emil”, “Friedrich”, “Gustav”] eine Liste mit dem Namen meineListe.
Die Anzahl der Elemente einer Liste erhält man mit der Funktion len. Beispielsweise liefert len(meineListe) die Zahl 7.
Test, ob ein Element in einer Liste auftaucht
Zugriff auf Listenelemente
Extraktion von Teillisten mit <Name der Liste>[<Startindex>:<Endindex>], wobei die Teilliste beim Startindex beginnt und eine Position vor dem Endindex endet, z. B.:
meineListe[1:4] liefert die Liste [“Berta”, “Caesar”, “Dora”]
als Indizes sind ähnlich wie im vorigen Punkt auch negative Zahlen erlaubt: Die Befehle meineListe[1:-3] oder meineListe[-6:4] oder meineListe[-6:-3] liefern ebenso die Liste [“Berta”, “Caesar”, “Dora”].
Bei der Extraktion von Teillisten dürfen Start- oder Endindex weggelassen werden.
Lässt man den Startindex weg, so wird er “per default” minimal sinnvoll (also auf 0) gesetzt. Beispielsweise liefert meineListe[:4] die Liste [“Anton”, “Berta”, “Caesar”, “Dora”]. Dieselbe Liste erhält man mit meineListe[:-3]
Lässt man den Endindex weg, so wird er “per default” maximal sinnvoll (also auf die Länge der Liste) gesetzt. Beispielsweise liefern meineListe[4:] und meineListe[-3:] die Liste [“Emil”, “Friedrich”, “Gustav”].
Ausserdem sei bekannt, dass der Befehl meineListe[::-1] die umgekehrte Liste [“Gustav”, “Friedrich”, “Emil”, “Dora”, “Caesar”, “Berta”, “Anton”] liefert.1)
Zu Strings alias Zeichenketten
Bezeichnet s einen String in Python, so liefert s.lower() denjenigen String, in dem alle Großbuchstaben von s durch Kleinbuchstaben ersetzt wurden.
Ähnlich wie oben bei Listen kann man auf die einzelnen Zeichen eines Strings bzw. einen Teil des Strings zugreifen.
Für s wie oben liefert
s[8] das Zeichen (alias den String der Länge Eins) “F”,
s[8:13] den String “Faust”,
s[-6:] den String “Teil I”,
s[::-1] den String “I lieT ,tsuaF sehteoG”.
Die Funktion len liefert die Länge eines Strings, z. B. liefert len(s) im obigen Beispiel die Zahl 21.